Solarstrom selbst in netzfernen Regionen: an dieser Vision arbeiten Volker Wachenfeld und Martin Rothert seit 2001 mit viel Engagement. Mittlerweile ist ihre Idee mit über 1 Gigawatt installierter Batterie-Wechselrichter-Leistung zu einem Verkaufsschlager geworden. Wir haben die beiden SMA Experten zur Marktentwicklung, Chancen und persönlichen Highlights befragt.   

Volker Wachenfeld

Volker Wachenfeld ist Executive Vice President der SMA Business Unit Offgrid & Storage.

Jede zweite Solaranlage wird inzwischen mit einem Speicher ausgestattet. Wann werden Batterie-Speicher zur massentauglichen Zukunftstechnologie?

Volker: Ich denke, da fehlt gar nicht mehr viel. Der Erfolg von Heimspeichern in Verbindung mit Photovoltaik-Anlagen (PV) im Residential-Segment hat da einen wichtigen Grundstein gelegt. Die Möglichkeit zu einer individuellen Kaufentscheidung bei überschaubaren Kosten und kommunizierbarem Nutzen – da braucht es kaum politische Rahmenbedingungen. Aus volkswirtschaftlicher Sicht wären natürlich größere Speicher an zentralen Punkten im Netz effizienter. In vielen Ländern gibt es dafür jedoch noch regulatorische Hürden – Speicher sind beispielsweise in Deutschland immer noch sowohl ein Stromverbraucher als auch ein Erzeuger. Sie müssen sämtliche Anforderungen an beide Arten der Betriebsmittel erfüllen, die Betreiber dadurch auch sämtliche nur vorstellbaren Abgaben zahlen. Diese Hürden müssen meines Erachtens noch verschwinden, dann wird der Speicher sich überall auf der Welt durchsetzen.

Martin Rothert, SMA

Martin Rothert ist SMA Head of Product Group Residential & Commercial.

Wie sieht das perfekte Speichersystem aus?

Martin: Das perfekte Speichersystem ist modular und flexibel, denn es muss an die jeweiligen Kundenbedürfnisse bestmöglich angepasst werden! Überall wo die Stromerzeugungskosten für PV-Anlagen unter den Stromkosten aus dem Netz liegen, ist eine verbrauchsgerechte Bereitstellung der selbsterzeugten Energie am wichtigsten. Deshalb muss sich das System jederzeit an ein geändertes Verbrauchsverhalten anpassen lassen. Der Verbrauch ist aber sehr individuell und unterscheidet sich erheblich. Bei landwirtschaftlichen Betrieben etwa gibt es deutliche Unterschiede zwischen einem Schweinemastbetrieb und einem Milchviehbetrieb. Auch im privaten Bereich gibt es enorme Unterschiede, was den Stromverbrauch und das Lastprofil betrifft. Da PV-Speichersysteme mindesten 10 Jahre, eher aber 20 bis 30 Jahre halten sollen, müssen sie in der Lage sein, sich allen Änderungen im Verbrauch in dieser Zeit anpassen zu können. In 30 Jahren, also etwa 2050, müssen wir uns zu mehr als 80 Prozent CO2-neutral versorgen, so dass elektrisches Heizen und E-Mobile wie selbstverständlich zu unserem Alltag gehören werden.

Was ist dein persönliches Speicher-Highlight?

Volker: Für mich ganz klar: das Erreichen von 1 GW installierter Systemleistung mit SMA-Batterie-Wechselrichtern. Noch vor wenigen Jahren hätte ich mich nicht getraut, eine Prognose zu wagen. Der Markt war reif und wir hatten die passenden Produkte – dennoch haut es mich regelrecht um. Im Zuge der großen Erfolge der PV-Technologie mit und nach dem EEG waren die Speicher eher ein zartes Pflänzlein, das durch den Durchbruch der PV als erfolgreichste Technologie im Kontext dezentraler Energieversorgung wachsen konnte. Ohne die Volatilität solarer Erzeugung wäre heute noch kaum Bedarf für Speicher. Natürlich war nicht jede unserer Entwicklungen auf Anhieb ein Erfolg, aber alle waren wichtig für die Erreichung des Zieles.

Setzt auf Hybridversorgung: Die schottische Insel Eigg Island ist bis heute nicht an das öffentliche Stromnetz angeschlossen. Seit 2008 betreiben die rund 100 Bewohner deshalb ihr eigenes Inselnetz.

Martin: Bei geschätzt 70.000 Speichersystemen, die seit 2001 mit SMA Batteriewechselrichter aufgebaut wurden, und heute fast alle noch laufen ist dies keine einfache Frage. Für mich ist die bis heute wohl außergewöhnlichste Anlage Eigg Island. Die schottische Insel wird nun seit zehn Jahren zu über 95 Prozent mit regenerativem Strom versorgt. Das Besondere ist hier die Kopplung von drei unterschiedlichen regenerativen Erzeugern: Wasser-, Wind- und Solarstrom, die dezentral über ein Mittelspannungsnetz verbunden wurden. Gesteuert wird es über ein Sunny Island Multiclustersystem mit einer für diese Anwendung recht kleinen Batterie. Der vorhandene Dieselgenerator spring nur in den sehr seltenen Fällen an, wenn weder Wasser-, noch Wind-, noch Solarenergie zur Verfügung steht. Diese Anlage zeigt tagtäglich, dass eine 95% erneuerbare Stromversorgung auch heute schon mit einer sehr hohen Zuverlässigkeit möglich ist. Aufgrund des steigenden Stromverbrauchs auf der Insel soll nun nach zehn Jahren die erste Batterie getauscht und das System erweitert werden. Dies zeigt auch noch mal die Wichtigkeit der modularen und flexiblen Systemtechnik.

Der Speichermarkt wächst rasant. Gibt es Lösungen für die Wiederverwendung von Alt-Batterien bzw. was passiert mit ausgedienten Batterien?

Martin: Bleibatterien werden schon heute zu über 98 Prozent recycelt. Aus dem Blei werden auch wirklich wieder Bleibatterien! Bei Li-Ionen-Batterien ist man noch nicht ganz so weit, arbeitet aber auch hier sehr intensiv an Lösungen, vor allem um die wertvollen Metalle wiederzuverwerten!

Kooki, Uganda, Solarstrom für eine Berufsschule

Lest mehr über die Erfolgsgeschichte Speicher in unserem Blogbeitrag: „1 Gigawatt SMA Batterie-Wechselrichter-Leistung“

Was waren die entscheidenden Produktentwicklungen für 1 GW SMA Speicherleistung?

Martin: Es gab aus meiner Sicht drei entscheidende Produktentwicklungen. Erstens: Der erste Sunny Island 3300 der 2001 in den Markteingeführt wurde. Revolutionär war hier die AC-Kopplung und das modulare Systemkonzept, so dass drei einphasige Wechselrichter erstmals zu einem echten Drehstromsystem verschaltet werden konnten, aber auch 1-phasig und 3-phasig parallelgeschaltet werken konnten! Zweitens: Der Sunny Island 5048, der 2006 den Kostendurchbruch für AC gekoppelte Off-Grid Systeme gebracht hat und durch die SMA Multiclustertechnologie das modulare Systemkonzept auf Systeme bis 300 Kilowatt erweitert hat. Bis heute basieren alle Sunny Island Wechselrichter auf dieser sehr erfolgreichen Plattform mit inzwischen über 100.000 Geräten! Und drittens: Der Sunny Boy Storage 2.5, mit dem SMA 2016 erstmals einen Hochvolt-Batterie-Wechselrichter für AC gekoppelte On-Grid Systeme und speziell abgestimmt auf Li-Ionen Batterien auf den Markt gebracht hat!

Mit dem großen Bruder des kleinen Sunny Island, dem Sunny Central Storage, hat SMA hinsichtlich der installierten Leistung einen gewaltigen Schritt nach vorne getan. Was sind die jeweiligen Hauptanwendungsgebiete?

Martin: Ohne den Sunny Central Storage hätten wir die 1 GW Leistung erst in einigen Jahren erreicht. Der Sunny Central Storage war möglich, da schon bei der Entwicklung des neuen Sunny Central die Anforderungen für einen zentralen Batteriewechselrichter berücksichtigt wurden und wir über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Speicherbereich verfügen. Das war eine gute Kombination. Der Sunny Central Storage kann jetzt genauso flexibel eingesetzt werden wie ein Sunny Island. Am Netz wird er für Netzdienstleistungen wie z.B. Frequenzregelung und Spannungsstützung genutzt oder zur Versorgung einer ganzen Insel. Durch die einfache Parallelschaltung auch im netzbildenden Bereich gibt es kaum mehr eine Leistungsbegrenzung nach oben!

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Wo liegen künftig die größten Herausforderungen bezüglich der Speicherung von Energie?

Volker: Batteriespeicher werden sich im Markt durchsetzen, der Bedarf in den Netzen und in kommerziellen Kundenanlagen ist riesig, und technisch gibt es derzeit kaum eine Alternative. Allerdings steht die stationäre Applikation in spürbarem Wettbewerb mit der Elektromobilität. Der Einsatz der gleichen Technologie erlaubt Skaleneffekte, sorgt aber auch für Allokation und Unsicherheit in der Preisentwicklung. Wir werden kurzfristig mit einem stagnierenden, zumindest aber nicht mehr so stark sinkenden Preisniveau bei den Batteriezellen rechnen müssen. Die Effekte kennen wir aus der Photovoltaik – schwankender Bedarf, Projektverzögerungen, weil auf Preisreduktionen gewartet wird, Wettbewerbsdruck. Die eine oder andere Durststrecke wird zu überstehen sein.

Wenn du ein SMA Batterie-Wechselrichter wärst… 

Ich wäre ein Sunny Island-Wechselrichter bei mir im Keller. In dem aktuellen Sunny Island steckt die Erfahrung von über 20 Jahren meines Berufslebens. In meinem Keller wäre ich, damit ich auch weiterhin nahe bei meiner Familie sein kann!

Martin Rothert

Deine Vision für das Jahr 2025?

Volker: Die e.on hat kürzlich in Großbritannien angekündigt, dass sie ihre Sparte umtaufen von „Solar plus Storage“ in „Storage plus Solar“. Warum ist das interessant? Der Speicher wird in der Einfamilienhaus-Applikation die Kaufentscheidung treiben, die PV-Anlage oft nur als Option dazu gekauft werden. PV-Großkraftwerke ohne Speicher wird es in den „erwachsenen“ Märkten auch nicht mehr geben – Photovoltaik wird grund-, mittel- und spitzenlastfähig, durch die Kombination von Erzeugung und Speicherung. Das sollte in 2025 längst Realität sein.

Martin: In Zukunft wird nicht so sehr die Erzeugung der Energie die entscheidende Rolle spielen. Diese wird durch Solar, Wind, Wasser und Biomasse sehr kostengünstig möglich sein. Entscheidend wird die bedarfsgerechte Bereitstellung und Steuerung der Energie sein und dies ist nur mittels Speichern und der entsprechenden Systemtechnik möglich. Das autarke und dezentrale Energiesystem kann verglichen werden mit einem Menschen, der aus energetischen Sicht nichts anderes ist als ein autarkes Biomassekraftwerk. Der Magen-Darmtrakt ist das Kraftwerk, das den Menschen mit Energie versorgt. Im Fett und den Muskeln wird die Energie gespeichert und über das Blut transportiert. Entscheidend aber ist das Herz, welches die Energie bedarfsgerecht überall hin liefert! Selbst ohne Interaktion mit dem Gehirn laufen diese Prozesse autonom ab. Das Gehirn ist nur für die übergeordnete und längerfristige Koordination wie etwa bei Hungergefühl notwendig. Übertragen auf ein autarkes PV-Batteriesystem bedeutet dies, der Magen-Darmtrakt ist der PV-Wechselrichter, die Fettzellen stellen die Batterie dar, das Gehirn ist der Energiemanager und das Blutsystem sind die Stromleitungen. Entscheidend aber ist der Batterie-Wechselrichter, der wie das Herz dafür zuständig ist, dass stets an der richtigen Stelle zum richtigen Zeitpunkt die richtige Menge Energie ankommt!

Volker und Martin, vielen Dank für das Gespräch.

 

Mit der Vision „Energie dort erzeugen, wo sie gebraucht wird“, schickt SMA seine Batterie-Wechselrichter seit 2001 in die Welt. Heute haben wir einen Meilenstein erreicht: 1 Gigawatt installierte Batterie-Wechselrichter-Leistung. Damit ersetzen die SMA Batterie-Wechselrichter inzwischen ein Atomkraftwerk mittlerer Größe. Vom Heimspeicher bis zum Batteriekraftwerk – wir zeigen euch die wesentlichen Entwicklungen und die außergewöhnlichsten Projekte. 

Die Geschichte der Batterie-Speicher ist definitiv eine Erfolgsgeschichte. Speichersysteme sorgen inzwischen überall auf der Welt dafür, dass die Energie auch dann noch zur Verfügung steht, wenn die Sonne gar nicht scheint oder der Wind nicht mehr weht. Die Einsatzmöglichkeiten sind extrem vielseitig – und vielleicht ist genau das ihr Erfolgsgeheimnis: Sie passen einfach überall hin. Und in Kombination mit regenerativen Energiequellen wie Sonne oder Wind sind sie ein zuverlässiger und kostengünstiger Stromlieferant. Ob im tiefsten Dschungel, in der Wüste, auf dem höchsten Berg, der entlegensten Insel oder den Dächern von Wohn- und Geschäftsgebäuden.

Nachhaltige Stromversorgung für jeden Bedarf

Einzig im Nutzen für seine Anwender unterscheiden sich die Speichersysteme. In ländlichen Regionen, in denen es keine oder nur eine unzuverlässige Stromversorgung gibt, ist Elektrizität die Basis für Bildung und wirtschaftliche Entwicklung. Hier sorgen insbesondere Speichersysteme mit Solaranlage für die Stromversorgung in sonst unwirtlichen Gegenden.

In den Privathaushalten der Industriestaaten geht es hingegen um eine nachhaltige Energieversorgung. Weg von konventionellen Energieträgern, hin zu mehr Nachhaltigkeit und weniger Stromkosten.

Für Ferienhäuser, Lodges oder Alpenhütten in naturnahen Gebieten ist es wichtig, möglichst umweltschonend Strom zu erzeugen. In gewerblichen Speicheranwendungen stehen wiederum die Wirtschaftlichkeit und eine sichere Stromversorgung im Vordergrund – es geht um den Ausgleich von Last- und Bedarfsspitzen sowie die Notstromversorgung bei Netzausfällen.

Und im industriellen Bereich dienen Speicher der Bereitstellung von Regelleistung und damit der Netzstabilität. Große Batteriespeicher am Netz stellen notwendige Netzdienstleistungen bereit und vermeiden so den teuren und aufwändigen Netzausbau.

Sunny Island Wechselrichter mit 1 PS.

Sunny Island Wechselrichter mit 1 PS geliefert.

Regenerativer Strom in Netzqualität

Zunächst entwickelten SMA Ingenieure 2001 die gelben Sunny Island Batterie-Wechselrichter. Der Name ist Programm: In Kombination mit der Solaranlage versorgt er Menschen in den entlegensten Gegenden der Welt mit Energie. Dort, wo entweder noch überhaupt kein Zugang zu Elektrizität existiert oder das öffentliche Netz instabil ist, bildet der Sunny Island gemeinsam mit der Solaranlage und den Batterien ein Inselnetz. Die Stromqualität entspricht exakt der von öffentlichen Netzen.

Mit dem Konzept der AC-Kopplung [Anmerkung: AC engl. für alternating current: Wechselstrom; im Unterschied dazu DC engl. für direct current: Gleichstrom], für PV-Speichersysteme ging SMA damals völlig neue Wege. So lassen sich alle Erzeuger wie PV-, Wind- oder Wasserkraftanlage mit Speichern und alle Verbraucher in einem Wechselstromnetz parallel schalten. Diese Technologie bietet weitere wesentliche Vorteile: Die Systeme lassen sich von wenigen Kilowatt bis in den Megawatt-Bereich hinein beliebig skalieren, einfach aufbauen, jederzeit modular erweitern und mit vielen verschiedenen Energieerzeugern kombinieren. Sie bilden ein unabhängiges Stromversorgungssystem, können aber auch am öffentlichen Netz zur Netzstützung oder als Netzersatz bei Stromausfällen genutzt werden.

Das integrierte Batterie-Management mit Ladezustandserfassung sorgt für eine lange Lebensdauer der Batterien. SMA Batterie-Wechselrichter sind mit besonders vielen Batterietypen verschiedenster Hersteller kompatibel. Das ist ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal der SMA Geräte. Dank dieser Flexibilität und Modularität liefert SMA maßgeschneiderte Lösungen für jede Anwendung, die sich auch in Zukunft so individuell wie möglich an die Ansprüche seiner Nutzer anpassen lassen.

Auch in Afghanistan im Einsatz: Unsere Sunny Island Batterie-Wechselrichter

Auch in Afghanistan im Einsatz: Unsere Sunny Island Batterie-Wechselrichter.

Die Alleskönner Sunny Island und Sunny Central Storage

Zehn Jahre später entwickelten die SMA Ingenieure den Sunny Island für netzgekoppelte Systeme weiter. Damit können auch Solaranlagen am öffentlichen Netz einfach um einen Speicher erweitert werden – ein Stück mehr Unabhängigkeit vom Energieversorger und steigenden Stromkosten.

Im Frühjahr 2018 verkaufte SMA den 100.000sten Sunny Island. Inzwischen sorgt der Batterie-Wechselrichter in über 70.000 Systemen rund um den Globus dafür, dass Energie nach Bedarf zur Verfügung steht. Das funktioniert in Sibirien und am Südpol ebenso wie in Afrika, im fernen Südpazifik wie in den Alpen oder im privaten Eigenheim mit Wärmepumpe und Heizstab.

Der Bedarf an Speichersystemen wächst stetig. Batteriespeicher sind überall dort interessant, wo Solarenergie oder andere erneuerbare Energien bereits installiert sind oder werden. Netzgekoppelte große und kleine Speichersysteme ermöglichen dann die Einbindung großer Anteile volatiler erneuerbarer Energien in die Stromnetze und halten gleichzeitig die Netze stabil. Solarenergie und Speicher sind damit die Treiber der Energiewende.

In den letzten Monaten sind insbesondere die Sunny Central Storage-Batterie-Wechselrichter stark nachgefragt worden. SMA lieferte bisher Sunny Central Storage mit einer Gesamtleistung von mehr als 400 MW in Projekte nach Großbritannien, Kalifornien, Deutschland, Südkorea sowie in die Karibik.

Speicherkraftwerk St. Eustatius

Leuchtturm-Projekt für Diesel-Off-Mode: Der Batterie-Wechselrichter Sunny Central Storage auf der Karibik-Insel St. Eustatius.

Meilenstein Diesel-Off-Mode

Für ein Projekt in der Karibik ging das SMA Team noch einen Schritt weiter. Der örtliche Energieversorger auf St. Eustatius, Stuco, war von der ersten Ausbaustufe des Solar-Hybridsystems so begeistert, dass er es unbedingt erweitern wollte. Und zwar so weit, dass sich die Dieselgeneratoren am Tag möglichst ganz abschalten lassen. So übertrugen die SMA Ingenieure die netzbildenden Eigenschaften des Sunny Island auf den großen Bruder und entwickelten den Sunny Central Storage 2200-2750-EV.

Trotz der anfangs etwas höheren Investitionskosten amortisieren sich die Solar-Hybridsysteme im Vergleich zu den hohen Betriebskosten reiner Dieselsysteme innerhalb weniger Jahre. Die Kosten für den Dieselkraftstoff minimieren sich. Ganz zu schweigen von den Transportkosten für den Kraftstoff. Denn wenn der erst aufwändig von weit her organisiert werden muss, hat die Sonne ihre Arbeit längst ganz umsonst getan. Auch die Wartungskosten verringern sich wesentlich bei gleichzeitig steigender Anlagenlaufzeit. Dank ihrer wartungsarmen Teile sind Hybridsysteme den Dieselaggregaten in der Lebensdauer deutlich überlegen.

Die Vision „Energie dort erzeugen, wo sie gebraucht wird“ von damals ist in Zeiten der globalen Energiewende aktueller denn je. Batterie-Speicher ermöglichen weltweit eine dezentrale und regenerative Energieversorgung. SMA Batterie-Wechselrichter zeichnen sich hier durch besonders vielseitige Einsatzmöglichkeiten und individuelle Lösungen aus.

Stromversorgung Berufsschule in Cooki, Uganda

„Die Stromversorgung hat hier vieles leichter gemacht. Wir können beispielsweise viel länger lernen. Denn wenn die Sonne hier gegen 18 Uhr untergeht, ist das, als würde man das Licht ausknipsen. Jetzt knipsen wir es dann einfach wieder an.“

Julius Muganyizi, Berufsschüler für die Fachrichtung Elektrik, zuständig für die Solaranlagen und Bedienung der Wasserpumpen

International Polar Foundation Südpol

„Dank der Bemühungen unserer technischen Partner, einschließlich SMA, ist uns der Aufbau einer Null-Emissions-Forschungsstation – der Prinzessin-Elisabeth-Station – gelungen. Dabei ist die erste Null-Emissions-Forschungsstation in der Antarktis entstanden. In unberührter Natur kommt dem Einsatz erneuerbarer Energien aus zwei Gründen eine große Bedeutung zu: Zum einen reduzieren sie die negativen Auswirkungen auf die Umwelt, und zum anderen verringern sie die Betriebskosten, indem die ansonsten weit verbreitete Verwendung von fossilem Brennstoff vermieden wird. Das ermöglicht wissenschaftliche Erkenntnisse zu geringen Betriebskosten.“

Alain Hubert, Vorsitzender der Internationalen Polarstiftung , und Stationsleiter der Princess Elisabeth Antarctica

in der Antarktis

  • Copyright of the International Polar Foundation

  • Copyright of the International Polar Foundation

  • Copyright of the International Polar Foundation

  • Copyright of the International Polar Foundation

Eigenverbrauchsoptimierung und Unabhängigkeit in Süddeutschland

„Wir haben unsere Solaranlage ziemlich schnell um ein Speichersystem erweitert. So konnten wir unseren Netzbezug um 70 Prozent reduzieren und sind auch bei kurzen Stromausfällen mit Strom versorgt. Wir tanken Solarstrom, waschen Wäsche und Geschirr mit Sonnenenergie. Nachhaltigkeit ist uns wichtig. Und es macht uns großen Spaß, unseren Haushalt so intelligent zu steuern, dass wir immer unabhängiger vom Stromversorger werden.“

Daniela und Matthias Röschinger aus Nürnberg, Deutschland, betreiben und erweitern ihre Anlage seit 2012.  www.save-with-sun.de

  • Copyright: M. Röschinger

  • Copyright: M. Röschinger

Hybridsystem St. Eustatius

„Wir haben auf St. Eustatius eine 100-prozentige Netzlösung geschaffen, die bisher einmalig in unserer Branche ist. Das Hybridsystem von SMA läutet eine neue Ära in der dieselfreien Stromversorgung ein.“

Fred Cuvalay, CEO St. Eustatius Utility Company STUCO 

Nördlichste Solaranlage in Batagay, Russland

„Es ist spannend zu sehen, dass selbst in solch extremer Umgebung Solarenergie sinnvoll ist. Im Sommer haben wir hier bis +40 Grad, im Winter sinken die Temperaturen auf bis zu -60 Grad. In den Sommermonaten liefert der Sonnenertrag einen wesentlichen Anteil zur Stromversorgung der rund 4.500 Bewohner von Batagay. In den Wintermonaten ist der Ertrag dann einstrahlungsbedingt natürlich eher niedrig.“

Jan Stottko, SMA Country Sales Manager, betreut das mit 1 MW größte nördlichste Solar-Hybridsystem der Welt mit SMA Fuel Save Controller in Batagay, Russland. Das System wurde 2014 von der Firma Heliosstrategia aus Dnipro, Russland, installiert und in Betrieb genommen.

Günther Cramer Solar Academy – unabhängig vom Netz auch in Deutschland

„Das Leuchtturmprojekt Solar Academy beweist, dass es selbst in unseren Breitengraden möglich ist, sich vollständig unabhängig vom Stromnetz mit selbst erzeugter Solarenergie zu versorgen. Überschüssige Energie wird in Batterien zwischengespeichert und kann das Gebäude fast einen Tag autark versorgen.  Toll ist, dass man das sehen kann. Wir machen die Energieerzeugung und -versorgung für unsere Kunden und Besucher sichtbar und damit erlebbar.“

Matthias Schäpers, SMA Global Sustainability Manager, leitete den Bau der Solar Academy 2009. Hier finden Schulungen und andere Veranstaltungen statt.

Ihr habt auch ein Speichersystem mit SMA Lösungen? Dann schreibt uns gerne in die Kommentare! 

Policy reforms in India have helped the country to rank higher in the list of Business ready countries. Jumping 32 places up from 2016 and acquiring 100th place in the list has huge implications for the growing solar industry. This has impacted the budding solar industry in India, bringing in more investment opportunities within the country. Policy reforms have helped the Government of India to focus on bringing new solar plant projects as well. The new plans to award 100 GW of contracts in 2020, of which 77 GW will be solar power projects. Alongside, announcing plans for 2 GW of floating solar power projects auctioning in 2018 identifies success of policy reforms. Considering this, we can easily acknowledge that reforming policies and omitting hurdles are showing a bright future for solar industry in India.

Cancelation of Tenders

However, we must highlight that a total of 1,456 MW of solar power project was tendered and 1,232 MW of solar was auctioned in the third quarter of Financial Year 2017-18. This is a considerable decrease from the second quarter of 2017 when 3,408 MW of solar projects were tendered and 2,505 MW projects were auctioned. Solar tender and auction activity also declined steeply in India during November by 25% (tendered) and 98% (auctioned) from October.

Additionally, some tenders have also been cancelled such as- 250 MW solar project by NTPC (auctioned in Oct 2017), due to it breaching the WTO regulation of not selling power to state DISCOMs if the project has a DCR clause. Increasing tenders, and awarding more projects without cancelation has to be considered if India has to achieve its solar target.

Import Quandary

India aggressively invested in solar because solar could power the farthest corners of the country, reduce energy bills, and its globally growing market would help India to earn profit- satisfying energy and economy of our country. Policy reformations to boost India’s compatibility to nurture business is expected to turn solar into the best solution for socio-economic growth.

However, imported modules, presenting a bill of $3 bn in Financial Year 2017-18, have met more than 80% of the module demand in the country. This has been going on for years, and it has pushed the domestic manufacturers out of the Indian market allowing foreign suppliers ~80% of industry share. Low quality module usage in domestic projects and having no control over the solar module prices are few of the many issues that started to surface indicating the threat of allowing foreign suppliers to control our solar energy future.

Threat of blanket safeguard duty on SEZ based solar manufacturers in India has also created confusion in the sector and scaring off the investors.

Area Based Tariff Caps in Bidding

A benchmark tariff of INR 2.97 was agreed upon during 750 MW Rewa Solar Park projects. And the tariff has been falling ever since. Domestic module manufacturers of India have approached the Government trying to explain that falling tariff will only scare off investors and lead to more PPA re-negotiation issues.

Although, Government has brought area based tariff caps to help solar growth, it cannot be the answer to this problem as it will lead to centralization of solar projects in specific states where tariff is higher. Government of India needs to rethink and commission a study on efficacy of reverse auction mechanism. Although, fall in tariff is often identified by the Government as best way to make process transparent and make solar energy affordable. However, we need to understand that if prices fall below a certain level, it will lead to deployment of inferior quality goods and will hamper the long-term growth of the solar sector.

Other Issues That Require Policy Reform

Besides including the above challenges in the policy reformation agenda, India also needs to focus on-

  • Renegotiation of PPAs by state DISCOMS
  • Lack of R&D incentives for manufacturers
  • Delays in refunding input tax credit under GST
  • States failing to reach RPO obligation
  • Lack of DCR category projects after WTO decision
  • Lack of access to cheap finance
  • Lack of uniform policies across the states

With ISA and Make in India initiatives opening up export and investor channels, future of Indian solar sector seems bright. However, the country needs to focus on restructuring existing and implementing new policies that create a conducive environment for solar. Improving solar domestic manufacturing capacity and green energy usage framework for better and quicker adoption of solar should be prioritized as important policy reformation requirement to assure growth.

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Grenoble, 2018 June 15 – Schneider Electric, the global leader in digital transformation of energy management and automation today announces the launch of the ConextTM SmartGen CS2400 inverter, extending the available power ratings for the product line.

  • Optimized for large utility scale power plants
  • Rating up to 2400kVA
  • Digital and IoT ready: ability to control everything at your fingertips

The ConextTM CS2400 is now available for both North America and IEC markets and is offered as part of a 4.8 MVA turnkey station using two inverters.

“The new ConextTM SmartGen CS2400 is optimized for large utility scale projects,” says Evan Vogel, Vice President of Marketing, Schneider Electric Solar. “We offer SmartGen inverters with power ratings from 1666 kVA to 2400 kVA. The wide range of available power ratings makes SmartGen suitable for all large projects, providing customers the flexibility to meet power plant capacity limits while optimizing output.”

The ConextTM SmartGen is compatible with the full ranges of control and monitoring apps and services to provide end to end solutions with high quality energy for your Power Plant.

“This new rating expands the portfolio of solutions for utility scale solar, and is aligned with our continuing commitment to this critical market segment,” says Vogel. Since 2000, over 10 gigawatt (GW) of power was connected to the grid with Schneider Electric utility-scale inverters.

To learn more about the ConextTM SmartGen, visit Schneider Electric Solar Event at Nemetschek located near Messe München from June 20th to 21st, 2018.

About Schneider Electric

Schneider Electric is leading the Digital Transformation of Energy Management and Automation in Homes, Buildings, Data Centers, Infrastructure and Industries.

With global presence in over 100 countries, Schneider is the undisputable leader in Power Management – Medium Voltage, Low Voltage and Secure Power, and in Automation Systems. We provide integrated efficiency solutions, combining energy, automation and software.

In our global Ecosystem, we collaborate with the largest Partner, Integrator and Developer Community on our Open Platform to deliver real-time control and operational efficiency.

We believe that great people and partners make Schneider a great company and that our commitment to Innovation, Diversity and Sustainability ensures that Life Is On everywhere, for everyone and at every moment.

www.schneider-electric.com

Hashtags: #DigitalEconomy #IoT #Sustainability    #LifeIsOn

Download Schneider Electric announces higher power rating for our connected ConextTM SmartGen

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Monday, 18 June 2018 12:41