Disruptionen in der Energiewirtschaft: Welche sind das und welche Auswirkungen haben sie? Darum ging’s auf dem 6. Barcamp Renewables. Hier gibt’s eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Trends und Thesen. 

Disruptionen in der Energiewirtschaft: Spannende Statements von Martin Rühl, Julian Kretz und Daniel Bannasch

Disruptionen in der Energiewirtschaft: Spannende Statements von Martin Rühl, Julian Kretz und Daniel Bannasch

Engagierte Auftakt-Diskussion 

Das Barcamp startete dieses Jahr mit einer Podiumsdiskussion im Gleis1 in Kassel. Vertreter der Energiewirtschaft diskutierten die nächsten Disruptionen in der Energiewirtschaft. Dabei bemerkte Martin Rühl von den Stadtwerken Union Nordhessen: „Die Erneuerbaren haben das Rennen um die Zukunft schon gemacht.“

Auch Energieblogger Daniel Bannasch von Metropol Solar war sich sicher, dass die Erneuerbaren nicht mehr aufzuhalten seien: „Mit 1 m² Photovoltaik kann man mit einem E-Auto pro Jahr 1.000 km weit fahren.“ Dieses Potenzial hätten die Googles und Apples dieser Welt längst erfasst und würden das Ziel 100 % Erneuerbare mit neuen Geschäftsfeldern vorantreiben, so Bannasch. Ganz im Gegenteil zur Politik, die insbesondere in Deutschland eher verhindert als befördert. Ein Punkt, der im Publikum viel Beifall bekam.

Lebendige Diskussion auf der Auftaktveranstaltung.

Lebendige Diskussion auf der Auftaktveranstaltung.

Gleichzeitig wurde die Sorge geteilt, wie eine dezentrale, demokratische Energiewende von unten gelingen kann. Hier verwies Julian Kretz von Next Kraftwerke darauf, dass eine große Verantwortung auf den regionalen Stadtwerken und Bürgerenergie-Genossenschaften läge. Gerade diese wichtigen Player sollten sich der gestiegenen Komplexität bewusst sein und verstärkt mit Programmierern und Start-Ups an digitalen Lösungen arbeiten, um nicht abgehängt zu werden.

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Digitalisierungsgesetz: Das Aus für die Blockchain?

Eines der Top-Themen auf dem Barcamp war die Session von Marek Seeger, Information Security Manager bei SMA, über Auswirkungen des neuen deutschen Gesetzes zur Digitalisierung der Energiewende. „Hinsichtlich der Sicherheit ist das Digitalisierungsgesetz, was den aktuellen Stand der Technik angeht, prinzipiell angemessen, aber durch den erzwungenen Einsatz von Smart-Meter-Gateways werden zukünftige Technologien be- oder sogar verhindert“, so Marek. Kritik trifft vor allem die nicht ausreichend eindeutige Regelung zur Nutzung der Smart-Meter-Gateways. Die konkreten Auswirkungen sind im Hinblick auf Technologien wie Blockchain oder Künstliche Intelligenz heutzutage noch kaum einzuschätzen. Es ist allerdings absehbar, dass es hier massives Konfliktpotential gibt. Die Meinungen im Publikum waren kontrovers: Der Gesetzgeber wolle die Kontrolle behalten und die Monopolstellung eines Unternehmens verhindern.

Bitcoin, Blockchain und Smart Contracts

Bitcoin-Beraterin Britta Aufermann brachte Licht ins Dunkel und stieß auf reges Interesse der Teilnehmer. Klare Botschaft der Session: In Deutschland wird dieser weltweite Trend zum Handeln mit Bitcoins verschlafen. Für die (digitale) Energiewirtschaft sei es aber eine riesige Chance, wenn sie sich des Themas annimmt und es für sich nutzt, zum Beispiel durch die Einführung einer Solarcoin. Insbesondere durch die Koppelung der Blockchain-Technologie mit Photovoltaik könnten die aufzuwendenden Energieressourcen reduziert werden. Leider war die Zeit zu kurz, um das Thema umfänglich zu behandeln. Alle waren sich aber einig, dass es sich lohnt an diesem hoch-spannenden Thema dran zu bleiben.

Saubere Revolution 2030

100% Erneuerbare Energien im Jahr 2030 sind nicht nur möglich, sondern wahrscheinlich. Das zeigt Tony Seba in seinem Buch “Clean Disruption of Energy and Transportation”, das jetzt auch auf Deutsch erschienen ist unter dem Titel “Saubere Revolution 2030”. Die Initiative dazu kam von Daniel Bannasch, der das Buch am Morgen des Barcamps aus der Druckerei abholte und den Teilnehmern exklusiv und druckfrisch verkaufte.

Den Kampf um Aufmerksamkeit viral gewinnen

Johanna Gampe, Lehrbeauftragter an der Uni Kassel, stellte in ihrer Session zur Diskussion, welche digitalen Hypes die Erneuerbaren denn für sich nutzen können. Klarer Tenor: Lasst uns weniger über das „Was“ diskutieren, als viel mehr über das „Wie“. Wie schaffen es beispielsweise Bürgerenergie-Genossenschaften eine breite Öffentlichkeit durch alle Altersschichten hinweg zu erreichen und so die Beteiligung zu steigern? Eine Möglichkeit: Virale Kommunikation über Social Media.

Wahnsinn wie hochwertig die Sessionvorschläge sind!!!! Hier passiert die Zukunft!!! #bc_renew pic.twitter.com/51U5PZXOhJ

— Cornelia Daniel (@CorneliaDaniel) 27. Oktober 2017

Detlef Beister von SMA über die Win-Win-Situation von Digitalisierung und Photovoltaik

Detlef Beister von SMA über die Win-Win-Situation von Digitalisierung und Photovoltaik

Die Photovoltaik wird immer digitaler

Detlef Beister, Business Development Manager bei SMA stellte in seiner Session die Arbeit der SolarPower Europe Digitalisation & Solar Task Force vor. Er machte deutlich, dass die Digitalisierung tatsächlich bereits an allen Stellen der PV-Wertschöpfungskette Einzug gehalten hat. Gleichzeitig verwies er auf die Tatenlosigkeit der Politik und erwähnte in dem Zuge die zehn „Regulatorischen Anforderungen“. Darin hat die Task Force formuliert, was die Politik tun muss, damit die digitale Transformation des Energiesystems zügig voranschreiten kann. Mehr zu seiner Arbeit beim PV-Branchenverband SolarPower Europe lest ihr hier.

Fazit

Das 6. Barcamp Renewables war eine inhaltlich starke Veranstaltung, auf der über 120 Teilnehmer spannende Erfolgsbeispiele vorstellten und die wichtigsten Fragen für eine digitalisierte, erneuerbare Energieversorgung der Zukunft diskutierten. Selbstverständlich gab es auch einen Praxistest aus dem Bereich e-Mobilität: Neben zwei E-Autos testeten die Barcamper erstmalig auch ein E-Skateboard von Mellow.

Es bleibt daher spannend, auf welchen E-Vehikeln die Teilnehmer im nächsten Jahr anreisen werden und welche Ansätze von heute dann schon Strom von gestern sein werden 😉

So cool das Mellow e-Board #bc_renew https://t.co/MSO2bMQqE6 pic.twitter.com/QLcAMdmfmG

— Chri Reisenthaler (@Strohblogger) 27. Oktober 2017

Digitalisierung, Dezentralität und Dekarbonisierung – das sind die Schlagworte der Energiewirtschaft. Entsprechend konsequent lautete das Credo der E-world 2018 „Smart City – intelligente Lösungen für die Stadt von morgen“. Damit setzte die Leitmesse der Energiewirtschaft zum ersten Mal einen Themenschwerpunkt. Mit dem neuen Start-up coneva und ennexOS stellt SMA heute schon die Weichen Richtung Zukunft.

In den Hallen der E-world energy & water ist es deutlich zu spüren: Die Digitalisierung ist dabei, den gesamten Energiesektor auf den Kopf zu stellen. Neue Möglichkeiten und Geschäftsmodelle für Unternehmen wie auch Energiekonsumenten entstehen. Prosumer erzeugen ihren eigenen Strom dezentral und vermarkten ihn selbst. Sektorenkopplung ist der Schlüssel für ein erfolgreiches Gelingen der Energiewende. Die Digitalisierung ermöglicht schon heute, dass sich Strom, Wärme, Mobilität und Industrie zu einem effizienten Energiesystem vereinen.

Sektorenkopplung als Schlüssel zur Energiewende

Jetzt sind die Unternehmen, aber insbesondere auch die Politik gefragt, die richtigen Impulse zu setzen und die steigenden Anforderungen an die Systemtechnik zu erfüllen. Nötig sind Schnittstellen zwischen Strom, Gas und Wärme, um mehr Erneuerbare in Haushalten, Industrie und Mobilität nutzen zu können. Auf lokaler Ebene müssen die Erzeuger mit Speichersystemen und weiteren Sektoren, wie Heizung, Lüftungs-, Klimatechnik und E-Mobilität gekoppelt werden. Nur so können die öffentlichen Stromnetze entlastet und Kosten für teures Einspeisemanagement gespart werden.

Im Vorfeld der Messe  gab die Studie „Das gekoppelte Energiesystem“ von Fraunhofer IEE und E4Tech im Auftrag des Bundesverbands Erneuerbare Energie e.V. hier ein wenig Nachhilfe. Sie zeigt, wie die Modernisierung der Energiewirtschaft gelingen kann.

Gemeinsam im Einsatz in Sachen Energie. Die Kollegen von coneva und SMA: Frank Reichenbach, Frank Blessing, Andreas Strusch, Maik Brüschke und Jürgen Reinert ( v.l.n.r.).

Gemeinsam im Einsatz in Sachen Energie. Die Kollegen von coneva und SMA: Frank Reichenbach, Frank Blessing, Andreas Strusch, Maik Brüschke und Jürgen Reinert ( v.l.n.r.).

Während die politischen Entscheider noch an den Hausaufgaben sitzen und die richtigen und wichtigen Weichen zur Modernisierung der Energiewirtschaft stellen müssen, präsentieren die Unternehmen schon vielversprechende Ansätze und technologische Lösungen, um den Energiesektor auf das nächste Level zu heben.

Für SMA reisten erstmals die Kollegen der frisch gegründeten SMA Tochtergesellschaft coneva mit nach Essen und stellten genau diese Lösungen zur digitalen Energiewende vor. Sie verhelfen kommunalen Energieversorgern und gewerblichen Betrieben dazu, Energie so effizient und einfach wie möglich zu erzeugen und zu nutzen.

Rundum-Blick auf Erzeuger und Verbraucher

Jochen Schneider, coneva Geschäftsführer

Jochen Schneider, coneva Geschäftsführer

„Wir haben den ersten öffentlichen Auftritt der coneva als Chance genutzt, um uns mit den Entscheidern der Branche zu vernetzen“, resümiert Jochen Schneider, Geschäftsführer der coneva.

„Wir freuen uns über  vielversprechende Gespräche mit potentiellen Kunden und Partnern.  Besonders erfreut sind wir über die positive Reaktion der Stadtwerke auf unsere Angebote. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir zeitnah konkrete Pilotprojekte starten. Gleichzeitig haben wir viele neue Impulse bekommen. Gemeinsam mit den SMA Kollegen gilt es nun, diese auszuwerten und ennexOS entsprechend weiterzuentwickeln.“

Start-Up-Mitglied Frank Reichenbach erklärt auf der E-world, welches Geschäftsmodell hinter coneva steckt:

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Coneva: Connected Energy Value

Die coneva GmbH, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der SMA Solar Technology AG, mit Sitz in München bietet seinen Kunden digitale Energielösungen. Kommunale Energieversorger, Wohnungsbaugesellschaften oder Telekommunikationsunternehmen etwa profitieren von White Label-Lösungen zum Energiemanagement und der Einbindung von Endkunden in den digitalen Energiemarkt.

Zudem bietet coneva auch Lösungen zu Energiemonitoring, -steuerung und -management für Gewerbekunden wie Supermarkt-, Hotel- oder Krankhausketten an, die für einen effizienten Energieeinsatz sorgen. So können Gewerbebetriebe, öffentliche Einrichtungen und Endkunden erheblich Energiekosten einsparen.

Sektorenübergreifendes Energiemanagement mit ennexOS

Mit der IoT-Plattform für Energiemanagement ennexOS verbindet SMA alle relevanten Erzeuger und Verbraucher, integriert dabei elektrische wie thermische Komponenten und macht die Energieversorgung so effizient und kostensparend. Mit passgenauen Lösungen aus Hardware, Software und Service-Leistungen bietet ennexOS umfangreiche und modulare Lösungen für die Vertriebsunterstützung, Planung, Simulation, Konfiguration und den Betrieb von dezentralen Energieversorgungssystemen.

Sebastian Seidl und Andreas Strusch zur neuen Plattform ennexOS für sektorenübergreifendes Energiemanagement:

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ennexOS Energiemanagement

„Das große Interesse an ennexOS und dem Data Manager M auf der Messe bestärkt uns darin, auf dem richtigen Weg zu sein. Wir haben seit Anfang des Jahres unsere neue Plattform im Markt, die aus der Erfahrung mit vielen tausend Energiemanagemen-Systemen im Feld entwickelt wird “, so Maik Brüschke, Head of Product Group Solutions Residential und Commercial.

„Die ersten Pilotprojekte mit ennexOS laufen bereits, so dass wir heute schon funktionierende Lösungen zur  Sektorenkopplung zeigen können. Die vielen wertvollen Erkenntnisse, die wir daraus gewinnen, können wir direkt in neuen Funktionen realisieren und den Kundennutzen verifizieren. Wir arbeiten kontinuierlich daran, ennexOS so weiter zu entwickeln, dass es Kundenanforderungen über alle Energiesektoren hinweg erfüllt.“

Der Sonnenei-Geflügelhof setzt auf intelligentes Energiemanagement.

Der Sonnenei-Geflügelhof setzt auf intelligentes Energiemanagement.

Bio-Hof setzt auf digitales Energiemanagement

Auf dem Bio-Hof Sonnenei im waldhessischen Alheim-Heinebach ist ennexOS bereits im Einsatz. Auf mehrere Dächer des Mustergeflügelhofs verteilt befindet sich eine Solarleistung von 250 kWp.  Seinen Strombedarf von rund 280 MWh jährlich kann Inhaber Leonard Häde zu 45 Prozent mit Solarenergie decken.

Die detaillierte Erfassung und Auswertung der Energienutzung lohnt sich. Das Familienunternehmen konnte die Stromkosten bereits deutlich reduzieren, indem Häde die Fütterungszeiten in seinen Ställen inzwischen zeitlich kurz versetzt plant. Seit Januar nutzt er zusätzlich SMA Spot – das gemeinsam mit dem Mannheimer Energieunternehmen MVV Energie AG entwickelte Angebot zur Direktvermarktung von Solarstrom.

Nicht nur in Essen ist die Energiewelt von morgen also heute schon greifbar. Wir sind bereits mittendrin im wichtigen und spannenden Umbruch der gesamten Energiewirtschaft.

Tschüß und bis zum nächsten Mal 😉

Tagesschau-Problem oder ganz schlicht ein drohendes Blackout des Stromnetzes durch zu viele zur gleichen Zeit ans Netz angeschlossene Elektrofahrzeuge: Eine Studie, die das Handelsblatt veröffentlicht hat, schürt Misstrauen vor einer zu schnellen Umstellung auf Elektromobilität. Die zu niedrige Netzkapazität ist aber kein Grund!

Was würde eigentlich im Stromnetz passieren, wenn alle Elektroautobesitzer pünktlich zur Tagesschau ihr E-Auto an die Ladesäule stellen und Strom zapfen? Eigentlich nichts – außer dass die Autos am nächsten Morgen wieder fahrbereit sind. Einzige Voraussetzung: Ein intelligentes Energiemanagement, das den Ladevorgang steuert.

Elekotromobilität als Motor der Energiewende

Die Elektromobilität wird der nächste wichtige Meilenstein der Energiewende, und wir werden innerhalb der nächsten drei Jahre einen rasanten Zuwachs an E-Autos auf unseren Straßen erleben. Dabei gilt: Durch flexibles Laden könnte ein teurer Ausbau der Niederspannungsnetze zumindest teilweise vermieden werden. Das gestalten wir bei SMA weiter mit.

Das Netz ist für einen bestimmten Leistungsbezug der Haushalte ausgelegt – für ein Einfamilienhaus sind dies je nach Netzbetreiber typischerweise zwischen 2-3 kW Leistung. Dies entspricht ungefähr dem Bedarf eines Wasserkochers; ein Herd hat allein schon ca. 7,5 kW Anschlussleistung. Die kalkulierte Anschlussleistung für das Kabel in einem Netz-Strang – das ist die Leitung über die verschiedene Häuser mit dem Ortsnetztrafo verbunden sind – sowie die kalkulierte Leistung am Trafo selbst reichen dennoch aus, weil nicht alle Geräte gleichzeitig angeschaltet sind.

Intelligentes Energiemanagement nötig

Kommen nun aber zusätzliche Verbraucher wie die E-Fahrzeuge, die zu einem bestimmten Zeitpunkt und über einen längeren Zeitraum viel Energie benötigen, hinzu, kann es zu Überlastungen des Netzes kommen. Um das zu vermeiden, ist ein Verschieben von Energieleistung durch intelligentes Energiemanagement notwendig.

EEBUS ermöglicht Ausbau der E-Mobilität und vermeidet teuren Netzausbau

Dafür wiederum sind einheitliche Schnittstellen für alle an Stromerzeugung und –verbrauch beteiligten Geräte und Quellen erforderlich. Ermöglicht wird dies durch den herstellerunabhängigen EEBUS-Standard, ein einheitliches Wörterbuch für Geräte, an dessen Buchstaben sich alle Algorithmen orientieren. Die Vernetzung auf Basis von EEBUS ermöglicht einen schnellen Infrastrukturausbau in der Ladetechnik. Intelligentes Energiemanagement vermeidet Eingriffe in das Netz, teure Netzausbaumaßnahmen können eingespart werden

EEBUS Entwickler beim Plugfest E-Mobility in der gläsernen Manufaktur Dresden.

EEBUS Entwickler beim Plugfest E-Mobility in der gläsernen Manufaktur Dresden.

Seit 2015 leitet SMA die Arbeitsgruppe E-Mobility bei EEBUS e.V. und etabliert in Zusammenarbeit mit Fahrzeug- und Ladesäulenherstellern herstellerunabhängige und offene Schnittstellen für eine optimale Zusammenarbeit von Energiemanager, Ladesäulen und Elektrofahrzeugen. Verschiedene Funktionen, die ein sicheres Einbinden von Elektrofahrzeugen in die Stromnetze ermöglichen und damit die Netzstabilität gewährleisten, wurden bereits erarbeitet und erfolgreich getestet. Dazu gehört:

  • Effizienz-Steigerung – möglichst viel selbst erzeugter Strom wird für die E-Auto-Ladung eingesetzt.
  • Entlastung der öffentlichen Netze: Der Ladevorgang wird mit dem Netzbetreiber abgestimmt.
  • Überlastsicherung: Das E-Auto und seine Ladetechnik berücksichtigen stets das gesamte Haus. Schaltet sich etwa ein Durchlauferhitzer ein, wird der Ladestrom gedrosselt, um eine Überlastung zu verhindern.
Fazit

Also kein Blackout-Szenario durch Elektrofahrzeuge, sondern eine Chance für die Energiewende. Deshalb muss die Einführung des EEBus-Standards konsequent und schnell vorangetrieben und intelligentes, flexibles Energiemanagement allen Nutzern und Erzeugern von Energie ermöglicht werden.

Hintergrund:

Intelligentes Lastmanagement beim privaten Energieverbrauch
In Lösungen zum Energiemanagement von SMA sorgt der Sunny Home Manager dafür, dass die Energie im Haushalt so genutzt wird, dass Überlastungen des Netzes vermieden werden. Insbesondere wird der Ladevorgang eines Elektroautos so koordiniert, dass der Strom im Haus überwiegend von der Solarstromanlage auf dem Dach stammt. Technisch kann das Elektroauto so zum Beispiel auch als Zwischenspeicher für Solarstrom vom Hausdach und zum Ausgleich von Schwankungen im Stromnetz genutzt werden. Das schafft Mehrwert für die Nutzer, erhöht den Eigenverbrauch und senkt sowohl die Stromkosten als auch die Netzauslastung.
Strom, Wärme und Mobilität verbinden
Mit der neu entwickelten IoT Plattform für Energiemanagement ennexOS treiben wir bei SMA diese Sektorenkopplung, die Vernetzung von Energieerzeugern und -verbrauchern – insbesondere Strom, Wärme und Mobilität –  weiter voran. Der data manager M ist das erste Produkt basierend auf der Energiemanagement-Plattform ennexOS. Mit ihm steht die Energiemanagementlösung auch Gewerbekunden zur Verfügung.

(Update vom 9. Januar 2018) Viele Kunden fragen uns, ob ihr Wechselrichter Modbus unterstützt und wo genau sie das nachlesen können. Unser Produktmanagement hat eine ausführliche Liste zu diesem Thema erstellt. So findet ihr sie:

1. Geh auf die SMA Downloadseite zum Thema Modbus-Protokollschnittstelle

Lade dir dort die Modbus Spezifikation (ZIP File) runter.

Modbus_Interface1

Technical Information_Modbus2

Bitte beachte, dass du eventuell eine andere Versionsnummer siehst, sofern das Dokument in der Zwischenzeit bearbeitet wurde.

2. Öffne die entpackte ZIP Datei, dort findest du zwei Dateien.

SMA_Modbus-TB3

 

In der gerätespezifischen Liste (Excel) findest du unter dem Reiter „SMA Device Types“ eine Aufstellung aller Geräte, die Modbus unterstützen.

SMA Device Types
Sunny Boy                                                                                         ID
SB 5000SE-10 9225
SB 3600SE-10 9226
SB 3000TL-21 9074
SB 3600TL-21 9165
SB 4000TL-21 9075
SB 5000TL-21 9076
SB 2500TLST-21 9184
SB 3000TLST-21 9185
SB 3500TL-JP-22 9162
SB 4500TL-JP-22 9164
SB 3000TL-US-22 9198
SB 3800TL-US-22 9199
SB 4000TL-US-22 9200
SB 5000TL-US-22 9201
SB 6000TL-US-22 9274
SB 7000TL-US-22 9275
SB 7700TL-US-22 9293
SB1.5-1VL-40 9301
SB2.5-1VL-40 9302
SB3.0-1SP-US-40 9328
SB3.8-1SP-US-40 9329
SB5.0-1SP-US-40 9304
SB6.0-1SP-US-40 9305
SB7.0-1SP-US-40 9330
SB7.7-1SP-US-40 9306
SB3.0-1AV-40 9319
SB3.6-1AV-40 9320
SB4.0-1AV-40 9321
SB5.0-1AV-40 9322
Sunny Boy Storage
SBS2.5-1VL-40 9326
Sunny Tripower
STP 8000TL-10 9101
STP 10000TL-10 9067
STP 12000TL-10 9068
STP 15000TL-10 9069
STP 17000TL-10 9070
STP 15000TLEE-10 9182
STP 20000TLEE-10 9181
STP 10000TLEE-JP-10 9222
STP 12000TL-US-10 9194
STP 15000TL-US-10 9195
STP 20000TL-US-10 9196
STP 24000TL-US-10 9197
STP 30000TL-US-10 9310
STP 20000TLEE-JP-11 9271
STP 10000TLEE-JP-11 9272
STP 5000TL-20 9098
STP 6000TL-20 9099
STP 7000TL-20 9100
STP 8000TL-20 9103
STP 9000TL-20 9102
STP 10000TL-20 9281
STP 11000TL-20 9282
STP 12000TL-20 9283
STP 15000TL-30 9336
STP 20000TL-30 9284
STP 25000TL-30 9285
STP 25000TL-JP-30 9311
STP 50-40 9338
STP 50-US-40 9339
STP 50-JP-40 9340
Sunny Island
SI3.0M-11 9278
SI4.4M-11 9279
SI6.0H-11 9223
SI8.0H-11 9224
SI4.4M-12 9332
SI6.0H-12 9333
SI8.0H-12 9334
3. Solltest du weitere Informationen benötigen, klicke bitte auf einen einzelnen Tab

Dort findest du die entsprechenden Details zu den unterstützenden Gerätetypen und zur Firmware.

Modbus_Details5

Habt ihr weitere Anregungen zur Modbus-Schnittstelle? Schreibt sie gerne in die Kommentare.

Weitere Infos zu Modbus erhaltet ihr auch auf unserer Entwicklerseite SMA Developer.

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